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tRU 17: Synodaler Weg

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Schnellübersicht


PERSPEKTIVEN
Stimme aus der Deutschen Bischofskonferenz:
Sich nicht beschämen und nicht lähmen lassen
Der Synodale Weg der Kirche in Deutschland
Franz-Josef Bode  
Neutestamentliche Perspektive:
Gemeinsamer Weg
Das Navigationssystem des Neuen Testaments
Thomas Söding 
Systematisch-theologische Perspektive:
Gemeinsam unterwegs
Synodale Strukturen, Haltungen und Entwicklungen
in der katholischen Kirche Julia Knop
Kirchenrechtliche Perspektive:
Synodalität – Synode – Synodaler Weg Klaus Lüdicke  
Pastoraltheologische Perspektive:
Synodaler Weg
Ein Projekt zwischen Hoffnung und Täuschung
Richard Hartmann  
Beobachtung:
Der Synodale Weg
Erfahrungen – Perspektiven – Erwartungen
Melitta Menz–Thoma  
UNTERRICHTSIDEEN
Althergebrachte Strukturen, biblische Impulse und die Notwendigkeit, die Geister zu unterscheiden
Sabine Mirbach/Tobias Kampmann  
Der Synodale Weg
Eine Wegmarke auf dem Weg der Kirche durch die Zeit?
Heiko Overmeyer  
Zusammenleben gestalten, damit Zusammenleben gelingt
auch in der Kirche! Uta Martina Hauf/Gabriele Klingberg   



 


Leseprobe online:
View FileSynodaler Weg

Details

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 1. Advent 2019 begann der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland, den die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gemeinsam gestalten. Der Anlass für diesen ungewöhnlichen Weg ist die Krise der Kirche, in deren Reihen in den vergangenen Jahrzehnten sexueller und geistlicher Missbrauch in ungeahntem Ausmaß begangen wurde und deren Strukturen den Missbrauch erleichtert und seine Aufarbeitung und Ahndung erschwert haben. Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien begeben sich gemeinsam und gleichberechtigt auf einen Synodalen Weg, um eine notwendige Reform der Kirche einzuleiten, damit sie glaubwürdig das Evangelium in Wort und Tat verkünden können .

Sprachpuristen werden über den Ausdruck Synodaler Weg den Kopf schütteln, bezeichnet doch das dem Griechischen entlehnte Wort Synode schon einen gemeinsamen Weg. Andere werden überrascht sein, dass nun auch in der katholischen Kirche von Synodalität und Synodalen Wegen gesprochen wird. Gehören Synoden nicht eher in die Ordnungen der evangelischen oder orthodoxen Kirchen? Ein Blick in die Kirchengeschichte verrät jedoch, dass Synoden ein fester Bestandteil des kirchlichen Lebens von Anfang an sind. Schon die Apostel und Ältesten der Gemeinde trafen in Jerusalem zu einem Konzil (vgl .  Apg 15) zusammen, um Konflikte der jungen Gemeinden gemeinsam zu beraten und zu entscheiden. In der Folgezeit haben sich sehr unterschiedliche Formen von Synoden herausgebildet, von Ökumenischen Konzilien über regionale Synoden bis hin zu Diözesansynoden. Auch die Frage, wer an den Versammlungen teilnehmen darf, wurde historisch sehr unterschiedlich beantwortet. Doch seit alters her gilt auch in der Kirche der Rechtssatz: Quod omnes tangit, ab omnibus tractari et approbari debet. – Was alle betrifft, muss von allen beraten und gebilligt werden.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das den kommunitären Charakter der Kirche und des Christseins wieder stärker bewusst gemacht hat, eine Vielzahl recht unterschiedlicher Synoden stattfanden. In Deutschland sind vor allem die Würzburger Synode (1971–1975) der westdeutschen Diözesen und die Pastoralsynode (1973–1975) der ostdeutschen Bistümer zu nennen. In Rom finden in unregelmäßigen Abständen Bischofssynoden statt und mehrere deutsche Bischöfe haben in den vergangenen Jahren zu Diözesansynoden eingeladen. Bei Papst Franziskus schließlich scheint das Thema Synode und Synodalität ganz oben auf seiner Agenda zu stehen . Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien richten den Fokus auf Synode, Synodalität und den Synodalen Weg, deren Behandlung im Religionsunterricht dem oftmals schwierigen Thema Kirche gerade in den höheren Jahrgängen eine andere, manche Schülerinnen und Schüler überraschende Wendung zu geben vermag . Im ersten Teil dieses Heftes wird die Thematik aus neutestamentlicher, dogmatischer, kirchenrechtlicher und pastoraltheologischer Sicht erörtert .  Bischof Bode stellt die Überlegungen vor, die die deutschen Bischöfe bewegten, einen Synodalen Weg zu beschreiten, und Melitta Menz-Thoma berichtet von den ersten Erfahrungen, die auf diesem Weg gesammelt wurden. Im zweiten Teil werden Unterrichtsideen und -materialien für die Jahrgangsstufen 10 bis 13 vorgestellt, die das Thema Synode, Synodalität didaktisch-methodisch konkretisieren. Die Publikation erscheint als Sonderausgabe der Reihe themen IM RELIGIONSUNTERRICHT, die vom Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg herausgegeben wird; sie wurde von der Deutschen Bischofskonferenz finanziert . Um einem möglichst großen Kreis von Religionslehrerinnen und Religionslehrern diese Publikation zugänglich zu machen, ist sie zum kostenlosen Download auch auf der religionspädagogischen Internetplattform www .rpp-katholisch .de und auf www .synodalerweg .de/materialien zu finden . Den Autorinnen und Autoren, der Internetplattform und der Deutschen Bischofskonferenz gilt mein herzlicher Dank!

                                                                                                                     Dr .  Maria Jakobs

Zusätzliche Information

Artikelnummer 7217
Redaktion Dr. Maria Jakobs
Autor / Autoren Dr. Franz-Josef Bode, Uta Martina Hauf, Tobias Kampmann, Prof. Dr. Julia Knop, Gabriele Klingberg, Prof. em. Dr. Klaus Lüdicke, Melitta Menz-Thoma, Dr. Sabine Mirbach, Dr. Heiko Overmeyer, Prof. Dr. Richard Hartmann, Dr. Christiane Schmidt, Prof. Dr. Thom
ISBN-10 Nein
ISBN-13 978-3-96003-196-3
Erscheinungsjahr 2020
Auflage 6000
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