IRP Impulse Kirche

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Editorial
Schwerpunktthema Kirche
Katholisch Peter Eicher
Wozu ist Kirche gut? Wolfgang Michalke-Leicht & Markus Mühling
Die Religion gehört der Kirche nicht Bernhard Oßwald
Religionslehrerinnen und Religionslehrer
Erwartungen der Kirche Axel Mehlmann
Warum soll da nicht auch mal eine Frau stehen? Angela Kaupp
Fortbildung
Nach mir komme ich Andreas Wronka
Religionsunterricht im Team weiterentwickeln Wolfgang Goebel
Religionsunterricht
Didacta 2008 Maria Jakobs
Religionspädagogische Medienstellen Christian Schuhmacher
IRP intern
Interna & Personalia Wolfgang Michalke-Leicht
Meditation in der Heftmitte
Vielfalt und Transparenz Josef Seubert
Die Konstruktion der Utopie Maria Jakobs
Entwicklungen in der Schule
Seelsorge im Lern- und Lebensraum Schule Michael Kienast
Was macht ihr eigentlich sonst noch außer Reli? Felix Hensel
RU-Impulse
Church and Economy Ulrich Baader
Leben mit Brüchen Petra Maas & Ralph Rebholz
Kirche nach dem Infarkt – Von der Zukunft der Religion Franz Domaier
Literaturtipps
Meine Kirche und ich Wolfgang Franz
Medientipps Margret Hummel & Josef Gottschlich
Themen im Religionsunterricht Wolfgang Michalke-Leicht
Vorschau

IRP Impulse. Zeitschrift für den Katholischen Religionsunterricht an allgemein bildenden Gymnasien und beruflichen Schulen des Instituts für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg.
In acht Rubriken (Schwerpunktthema, Religionslehrerinnen und Religionslehrer, Fortbildung, Heftmitte, Religionsunterricht, Entwicklungen in der Schule, IRP Intern, RU-Impulse) informiert die Zeitschrift über aktuelle Entwicklungen in Theologie,  Bildungspolitik, Schule und Religionsunterricht und nimmt dabei die Interessen Religionslehrerinnen und -lehrer besonders in den  Blick.
Thema der Frühjahrsausgabe 2008: Kirche
64 Seiten, 4/4 Farben

Editorial:
Religionslehrerinnen und Religionslehrer werden stets – ob sie es wollen oder nicht – mit ihrer Kirche identifiziert. Nicht nur Schülerinnen und Schüler, vor allem auch Kolleginnen und Kollegen sowie selbstredend die Eltern sehen in ihnen primär kirchliche Repräsentanten. Bisweilen ist es sogar so, dass sie die einzigen kirchlichen Vertreterinnen und Vertreter sind, mit denen die genannten Personen überhaupt in Kontakt kommen.

Vor diesem Hintergrund ist die Frage danach, wie Religionslehrerinnen und Religionslehrer selbst zu ihrer Kirche stehen und wie sie ihre eigene Kirchlichkeit sehen, von großer Bedeutung. Sie stehen ja nicht einfachhin unangefochten oder unkritisch hinter allen kirchlichen Maßnahmen und Verlautbarungen. Gleichwohl werden Religionslehrerinnen und Religionslehrer nicht selten unmittelbar haftbar gemacht für alles, was z.B. aus Rom über die Alpen nach Norden dringt.

Andererseits sind Religionslehrerinnen und Religionslehrer nicht selten in einem hohen Maße mit ihrer Kirche identifiziert. Die Studie von Feige und Tzscheetzsch (Ostfildern 2005) hat deutlich gemacht: Die Verbundenheit mit der eigenen Kirche ist für Religionslehrerinnen und Religionslehrer eine ganz bedeutende Größe. Von hier erfahren sie Unterstützung und Rückhalt – und sie erwarten das auch. Das ist geradezu ein konfessionelles Alleinstellungsmerkmal. In diesem Zusammenhang ist es auch spannend zu fragen, welche Erwartungen die Kirche ihrerseits an Religionslehrerinnen und Religionslehrer hat.

Unser Schwerpunktthema Kirche nimmt die eigene Kirchlichkeit in den Blick. In Anlehnung an die berühmte Frage Gretchens an Faustus lässt sich formulieren: „Wie hältst Du es mit der Kirche?“ Gemeint ist damit die klassische Figur des „sentire cum ecclesiam“. Auskunftsfähig und überzeugend werden Religionslehrerinnen und Religionslehrer für ihre Schülerinnen und Schüler letztlich nur dann sein, wenn sie dieser Frage nicht ausweichen, wenn sie für sich selbst einen verantwortbaren Weg gefunden haben. Vielleicht ist es der Weg einer kritischen Loyalität, in der die Liebe zur Kirche nicht blind macht für deren Schattenseiten. Andererseits sollten auch diese Schattenseiten das menschenfreundliche Antlitz der Kirche nicht verschütten.

Neben dem Schwerpunktthema finden Sie in unserer zweiten Ausgabe der immer noch neuen IRP-IMPULSE in den gewohnten Rubriken viele praktische Tipps und Hinweise. Besonders aufmerksam machen möchten wir Sie auf die personellen Veränderungen, die für das IRP Freiburg in diesem Jahr gleichsam einen Generationswechsel mit sich bringen. Im Bereich der beruflichen Schulen wurde im Mai des Jahres Felix Hensel als Referent in der Ruhestand verabschiedet. Ihm folgt im August Constanze Ott nach. Bereits im Februar hatte Michael Wolf die Nachfolge von Michael Decker für den Bereich der Sonderschulen angetreten. Und schließlich wird zum neuen Schuljahr 2008/2009 Michaela Maas das Referat Grundschulen von Frau Dr. Nowak übernehmen, die als Referentin an die Fachakademie für Gemeindepastoral wechselt. Sie sehen, das IRP bleibt in Bewegung.

Wir hoffen, dass wir dabei mit unserem Angebot für Sie als Kolleginnen und Kollegen attraktiv bleiben.

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Redaktion Felix Hensel, Maria Jakobs, Dr. Wolfgang Michalke- Leicht
Autor / Autoren Ulrich Baader, Franz Domeier, Prof. Dr. Peter Eicher, Wolfgang Franz, Wolfgang Goebel, Josef Gottschlich, Felix Hensel, Margret Hummel, Maria Jakobs, Dr. Angela Kaupp, Michael Kienast, Petra Maas, Dr. Axel Mehlmann u.a.
ISBN-13 978-3-96003-144-4
Erscheinungsjahr 05.2008
Kirche (1.16 MB)