Umgang mit Bildern im Religionsunterricht

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Methoden der Arbeit mit Bildern Christian Schuhmacher
Die Methoden im Überblick
Bilder betrachten, beschreiben und deuten
Eigene Bilder gestalten
Methodencurriculum von Klasse 5 bis 10

Weihnachten und Ostern mit großen Malern Jakobine Wierz
Paul Gauguin: Tahitische Weihnacht
Paula Modersohn-Becker: Anbetung der Könige
Peter Brueghel, d.J.: Anbetung der Könige
Leonardo da Vinci: Das Abendmahl
Andrea Mantegna: Die Kreuzigung
Karl Schmidt-Rottluff: Gang nach Emmaus

Nicht leicht zu haben! Zum Umgang mit moderner Kunst im ReligionsunterrichtProf. em. Dr. Georg Hilger
Bilddidaktische Überlegungen
Beispiel I. Eine sperrige Skulptur: Die „Kreuzigung“ von Joseph Beuys
Beispiel II. „Ohne Titel“ (Studie zum Thema Ostern) von Herbert Falken

Analyse von sieben Kinderbildern zur Weltentstehung bzw. Welterschaffung  Dr. Christian Höger
Bilder der Schülerinnen und Schüler mit Bildbeschreibungen
Vergleich der Bilder entlang der sechs Kategorien und Forschungsfragen

IRP Lernimpulse
Reihe für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I an Haupt-/Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen.
Die Reihe dient der Implementierung der aktuellen Bildungspläne. Sie ist praxisorientiert und enthält neben kompakten theologischen Erläuterungen zum Thema und methodisch-didaktischen Hinweisen konkrete Unterrichtsimpulse mit Arbeitsmaterialien.
Die Einzelpublikationen dieser Reihe erscheinen regelmäßig ein-bis zweimal pro Jahr.

IRP-Lernimpulse: Umgang mit Bildern
DinA4, 4/4Farben, 60 Seiten, gebunden

Editorial
Die vorliegende Publikation beinhaltet Lernimpulse für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I an Haupt-/Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen. Sie nimmt damit bewusst die aktuelle Schul- und Bildungsplanentwicklung auf und versucht am Beispiel der Arbeit mit Bildern im katholischen Religionsunterricht an den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler orientierte Lernanregungen zu geben. Die einzelnen Beiträge sind so konzipiert, dass sie auf der Grundlage des ausgewählten Unterrichtsmaterials verschiedene Niveaus in unterschiedlichen Anforderungsbereichen differenzieren. Konkret zeigt sich dies zum Beispiel in den Operatoren, die die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler benennen, etwa einen Sachverhalt „darstellen“ oder „beschreiben“ (Anforderungsbereich I), „vergleichen“ oder „erklären“ (Anforderungsbereich II) und „bewerten“ oder „gestalten“ (Anforderungsbereich III).

Vor diesem Hintergrund werden im ersten Beitrag 24 Methoden erläutert, die zur Arbeit mit Bildern im Religionsunterricht ermutigen wollen. Die Sammlung der Methoden mit Aufgabenstellungen und didaktischen Impulsen erweitert zum Einen das methodische Repertoire der Lehrerinnen und Lehrer; andererseits bietet sie eine Grundlage zur Weiterentwicklung der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Es sind ausgewählte Methoden, die einen Dialog zwischen dem Betrachter und dem Bild ermöglichen. Bei einem solchen Dialog wird deutlich, dass die Erschließung von Bildern kein abschließbarer Vorgang ist, sondern eine Spiralbewegung, in der das Gespräch zwischen Betrachter und Bild zunehmend an Intensität und Qualität gewinnt. Gerade Kinder und Jugendliche reagieren auf Bilder häufig freier und unbefangener als Erwachsene. Daher bewähren sich im Unterricht oft Methoden, die der Lehrerin oder dem Lehrer zunächst wenig geeignet erscheinen. Zur Einordnung der Methoden in die entsprechende Jahrgangsstufe im Sinne eines Methodencurriculums dient die abschließende Tabelle auf S. 14.

Jakobine Wierz stellt in ihrem Beitrag sechs Kunstwerke zum Leben und Sterben Jesu Christi vor. Dazu bietet sie jeweils eine Kurzbiografie der Künstlerin bzw. des Künstlers, eine Bildbeschreibung sowie differenzierte, handlungsorientierte Lernimpulse für die Sekundarstufe I. In unserer Zeit der Überflutung mit Bildern sollten im Religionsunterricht eher wenige Bilder intensiv, als viele oberflächlich betrachtet werden. Die ausgewählten Kunstwerke stammen zum Teil aus verschiedenen Jahr- hunderten und eröffnen den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu unterschiedlichen Stilepochen. 

Manche Lehrerinnen und Lehrer sind mit moderner Kunst nicht vertraut, können damit nicht viel anfangen und sind entsprechend ratlos, wenn sie damit arbeiten wollen. Daher erläutert der Beitrag von Georg Hilger im Rahmen bilddidaktischer Überlegungen die didaktischen Chancen im Umgang mit moderner Kunst. Hilger zeigt an zwei Beispielen, wie moderne Kunstwerke im Religionsunterricht methodisch abwechslungsreich eingesetzt werden können. Dabei wird deutlich, dass die grundsätzliche Mehrdeutigkeit moderner Kunst kein Mangel, sondern eine besondere Qualität ist.
Abschließend analysiert und vergleicht Christian Höger in einer strukturierten Analyse sechs Kinderbilder zur Weltentstehung bzw. Welterschaffung und zeigt damit modellhaft, wie Bilder von Schülerinnen und Schülern adäquat und wertschätzend betrachtet werden können.

An zahlreichen Schulen wurden in den letzten Jahren eigene Methodencurricula entwickelt, die den kontinuierlichen Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken in der Sekundarstufe I vorsehen. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Methoden kennen lernen und selbst erproben. Sie sollen darüber hinaus auf der Grundlage eines umfangreichen Repertoires an Methoden auch einschätzen lernen, wann sie welche Methode sinnvoll einsetzen können. So sollen sie im Laufe ihrer Schulzeit Schritt für Schritt ihre Methodenkompetenz erweitern und dadurch das selbstständige und selbst verantwortete Lernen lernen.

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Redaktion Christian Schuhmacher
Autor / Autoren Prof. em. Dr. Georg Hilger, Dr. Christian Höger, Christian Schuhmacher, Jakobine Wierz
ISBN-13 978-3-96003-052-2
Erscheinungsjahr 2012